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The69rs

Zwischen Traum und Paralyse

Artikel von  The69rs veröffentlicht am 11.01.2012 20:21 Uhr

" Es gibt Lieder, bei denen man sich wünscht, dass das, worum sie sich drehen, nie geschehen wäre …" (Stephan Weidner)

Stphan Weidner kannte Markus Löffel aka Mark Spoon bereits in seiner Jugendzeit. Diesen Titel widmete Weidner ihm und singt darin über seine Gefühle über den Tod von Löffel im Januar 2006.






Edmund Hartsch (Autor von "Danke für Nichts"): Der Song, der helfen soll, den Verlust eines Freundes zu überstehen. Wieder einmal hat der Tod zugeschlagen und einen geliebten Menschen zu sich genommen. Einer von den Wichtigen, einer mit dem man noch bis zum letzten Moment Seite an Seite auf dem Feld des Lebens kämpfte. Selbst wenn man ihn kommen sieht, den Tod, ist seine brutale Unausweichlichkeit immer wieder auf eine perverse Art faszinierend. Scheiße ultimativ, scheiße unumkehrbar, scheiße traurig, Sonnenbrille auf. „Nur die besten sterben jung“ – 2008

Stephan Weidner: Das Gefühl von langsamem Gehen auf einem Kiesweg, frischaufgeworfener Erde, verwelkenden Kränzen, von schwarzem Tuch in feuchtkühlem Wind
Für Markus „Mark Spoon“ Löffel.


Bild 1

Stephan Weidner und Markus Löffel schauen ein Video der Toten Hosen
© www.mark-spoon.com


Die taz schrieb am 13. Januar 2006

"Ja, er hatte Charisma. Seine Präsenz war immens, und sie war nicht die eines Heiligen. Sein Name steht vor allem für die großen, ultraexzessiven Tage der Frankfurter Technoclubkultur in den frühen Neunzigerjahren. Dort wurde er zu einem der ganz großen Zeremonienmeister, neben Sven Väth und dem heute etwas in Vergessenheit geratenen DJ Dag. Als DJ der Flughafendisko Dorian Gray inszenierte er berüchtigte, teilweise mehrtätige Festivitäten, die neue Maßstäbe setzten, was Tiefe und Dauer der Ausschweifungen betraf … er machte den Mund auf, wie es ihm passte, seine kumpelhafte Beziehung zu der Band Böhse Onkelz führte zu einer Spoon-Ächtung in poplinken Kreisen - man konnte ihn eigentlich nicht gut finden, weder musikalisch noch moralisch."

Jo, die ewige Leier der "Gutmenschen", die nicht aus Gesundheits- oder Umweltbewusstein Fußgänger sind, sondern weil sie sich vom Rechtsverkehr auf hiesigen Straßen distanzieren wollen *lach*

Die ZEIT schrieb im März 2006:

"Am Morgen des 11. Januar findet seine Freundin Sinje ihn zugedeckt in seinem Bett, da ist er schon kalt. Sein Herz habe einfach aufgehört zu schlagen, sagt sie, er habe keine Drogen genommen, Selbstmord sei ausgeschlossen. Das schreiben auch die Zeitungen, das erzählen die Freunde.

Gerade erst waren sie aus dem Thailand-Urlaub zurückgekommen. Am letzten Tag hatte er ihr am Strand von Phuket einen Antrag gemacht, sie sprachen über Kinder. Er sei noch nie so glücklich gewesen, sagte er am Abend vor seinen Tod.

Und vielleicht hätte er es genauso gemacht, wie der DJ da oben: auf dem Höhepunkt den Beat rausnehmen."
 

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Artikel von  The69rs am 11.01.2012 20:21 Uhr
10 Leser, 1 Kommentar
Themen: Stephan Weidner, Markus Löffel, Schneller - höher - Weidner

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Diskussion

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    anitxelaanitxela, vor 5 Jahren

    Re: Zwischen Traum und Paralyse

    mögen engel ihn begleiten.....
     
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