CyBeR-PuNkCyBeR-PuNkCyBeR-PuNk

CyBeR-PuNk war seit über einem Monat nicht onlineCyBeR-PuNk

115 Jahre, männlich
Zeitraum: Raum-Zeit°, Berlin

Ich interessiere mich für Frauen

Die Einen gehn ins Reformhaus. Ich hab' Rehe hinterm Haus. 'g'

CyBeR-PuNk

..und sie merken DOCH nix!

Artikel von CyBeR-PuNk veröffentlicht am 22.07.2017 09:32 Uhr

"Rechts sind nur die anderen

Menschen, die rechts denken, sehen sich selbst oft als Angehörige der politischen Mitte. Dies zeigt eine Studie unter Azubis.

Niemand will in Deutschland rechts sein, nicht mal Rechte selbst. Warum das so ist, hat der Erziehungswissenschaftler Josef Held von der Uni Tübingen nun am Beispiel von Azubis aus Baden-Württemberg untersucht. Azubis und Arbeiter sind nämlich mehr als andere Bevölkerungsgruppen bereit, rechtspopulistische Argumente anzunehmen. Verschiedene Daten zeigen zum Beispiel, dass Rechtspopulisten vor allem im traditionellen SPD-Milieu Erfolg haben. Arbeiter und Arbeitslose machen einen bedeutenden Teil der AfD-Basis aus. Seit Jahren wenden sich Arbeitnehmer dagegen von Gewerkschaften, linken Organisationen und Parteien ab. Links-Wähler sind vor allem Männer in höherem Alter und mit höherem Bildungsabschluss.

Die Tübinger Studie bestätigte das Bild, das sich an vielen politischen Stammtischen widerspiegeln dürfte: Die meisten Befragten verorten sich nicht politisch rechts, sondern in der Mitte – aber argumentieren rechtspopulistisch. "Der Grundtenor der Interviews war, dass man sich auf keinen Fall als rechts positionieren wollte. Auch die AfD war kein Bezugspunkt", sagt Held, der die Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung leitete. Viele Azubis sahen ihre Eltern als eher links und ihr Umfeld als eher rechts. "Damit haben sie den Eindruck, dass sie selbst gar nicht anfällig sind für den Rechtspopulismus", sagte er weiter.

Sobald die Forscher nach der Haltung zu Flüchtlingen fragten, änderte sich aber der Ton. Die meisten Azubis hoben zunächst hervor, dass Hilfe wichtig sei und Einreisen grundsätzlich möglich sein sollten. Im Laufe des Gesprächs sprachen sich die Befragen aber für härtere Strafen aus, lehnten Sozialleistungen ab und stellten Einwanderer pauschal unter Terrorismusverdacht. Die Zustimmungswerte zu nationalistischen und autoritaristischen Positionen lagen bei etwa 80 Prozent.

Gerüchte ersetzen fundierte Auseinandersetzung

Damit bestätigt die Tübinger Studie frühere Befunde, etwa die der Leipziger Mitte-Studien oder der Bielefelder Studienreihe Deutsche Zustände. Auch diese hatten einen Unterschied in der Selbstwahrnehmung und den tatsächlich geäußerten Ansichten festgestellt.

Die befragten Jugendlichen begründeten ihre Einstellung oft ausschließlich mit persönlichen Erfahrungen und Gerüchten, hieß es weiter. Sie berichteten unter anderem von Krankenhäusern, die schließen mussten, um Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen; oder von Supermärkten, die wegen zu vielen Diebstählen geschlossen hätten. "Gerüchte ersetzten die wirkliche Auseinandersetzung mit der Thematik und dienten dazu, die eigene rechtspopulistische Orientierung zu rechtfertigen", sagt Held."

[das und mehr dazu:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/rechtspopulismus- azubis-baden-wuerttemberg-studie]




DAS erklärt dann ja alles:
ein zukünftiger adolf wird von menschen mit falschen wahrnehmungen gewählt.
und hinterher wars wieder keiner ..*

*(es sei denn natürlich, der nächste adolf hätte erfolg..!)
 

0
Punkte
Artikel von CyBeR-PuNk am 22.07.2017 09:32 Uhr
19 Leser, 22 Kommentare
Themen: NAZIS mit Wahrnehmungsstörungen, aber nix wirklich Neues, WAHRHEIT halt, du PuSSi

Social Bookmark bei: Diese Seite zu Mister Wong hinzufügenGoogleStumbleUpondel.icio.usNetscapeyigg

Diskussion

  • Einklappen
    nathalynathaly, vor 4 Monaten

    passend zum thema "rechts":

    Unheilvolle Allianz:
    Neonazi-Gruppen bestätigten Teilnahme an G20-Protesten


    - Militante Linksextremisten gelten als Verursacher der Krawalle während des G20-Gipfels

    - Nun bestätigten mehrere rechtsextreme Gruppen, an den Protesten teilgenommen zu haben

    Bei den G20-Protesten schien klar: schwarz, vermummt, gewaltbereit -
    das müssen Linksextreme sein, die Hamburg verwüsten.

    Doch Medien und Augenzeugen hatten bereits zuvor berichtet, unter den wütenden Mob hätten sich auch Neonazis und rechte Hooligans gemischt.
    Diese hatten mit ihrer Teilnahme sogar im Internet geprahlt.

    Und tatsächlich bestätigten nun zwei Neonazi-Gruppen, in Hamburg gewesen zu sein.
    Das berichtet das Nachrichtenportal "Thüringen 24".

    Teilnahme mehrerer rechtsextremer Gruppen an G20-Protesten

    Gegenüber dem Portal erklärte das rechtsextreme Antikapitalistische Kollektiv (AKK), "mehrere Gruppen" hätten an den Protesten gegen den G20-Gipfel teilgenommen.

    Laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz handelt es sich beim AKK um
    ein in der "rechtsextremistischen Szene neues Phänomen, das sowohl in seinem Auftreten
    als auch in seiner Agitation Parallelen zur linksautonomen Szene aufweist".

    Das Kollektiv lässt offen, ob seine Anhänger an den gewaltsamen Ausschreitungen beteiligt waren. Dem Nachrichtenportal schreibt das AKK: "Die meisten unserer Aktivisten verstehen es, wenn man nach Angriffen der Staatsbüttel nicht mehr friedlich bleibt."
    Soll heißen: Sie finden es nachvollziehbar, dass Demonstranten Gewalt anwenden,
    wenn sie sich von der Polizei ungerecht behandelt fühlen.

    Ein Mitglied erklärt weiter, dass es in "Anbetracht der systemischen Gewalt,
    eben insbesondere durch die G20 mit verursacht" verständlich sei, "dass nicht alle
    nur noch friedlich im vom System gesteckten Rahmen demonstrieren wollten und wollen".

    Das Kollektiv ist in 7 Bundesländern aktiv: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin,
    Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen.

    Journalist hält AKK nicht für ehrlich

    Gegenüber "Thüringen24" bestätigte auch die Jugendorganisation der NPD,
    die Jungen Nationaldemokraten (JN), die Teilnahme an den Protesten.
    Die JN verrieten nicht, an welchen Aktionen ihre Mitglieder genau teilgenommen haben.
    Sie distanzieren sich jedoch vom "militanten Protest".

    Wohlgemerkt: Die Aussagen der rechtsextremen Gruppen sind nur schwer zu verifizieren.
    So schreibt Hanning Voigts, Journalist der "Frankfurter Rundschau", auf Twitter:
    "Dem AKK ist auch zuzutrauen, dass sie lügen, um groß und gefährlich rüberzukommen."

    Laut unbestätigten Berichten waren Mitglieder der Gruppe aber tatsächlich in Hamburg,
    wie geklebte Sticker belegen - allerdings wurden sie einige Tage vor den Protesten gesichtet.

    weiter siehe dort: quelle
     
  • Einklappen
    Herr_KoppelfischHerr_Koppelfisch, vor 4 Monaten

    Es gibt unzählige

    Untersuchungen, Studien und Berichte über genau diesen Effekt in "sozialen" Medien.
    Die braucht es aber gar nicht.
    Einfach im Fratzenbuch o.ä. einmal ein (unwahres) Gerücht liken oder gar selbst verbreiten, und schon gehts rund.
    Kann jeder selbst ausprobieren.

    Dummheit kennt keine Grenzen, schon gar nicht wenn es die eigene bestätigt.
     
Liebe Community, wir bedauern sehr Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir die Plattform geschlossen haben. Aus diesem Grund ist es nicht mehr möglich sich einzuloggen oder einen neuen Account zu registrieren.

Anmelden

Mitglieder

Neue Frauen
    Neue Männer
      Aktuell oft besuchte Profile
        Oft genannte Interessen

        Beiträge

        Neue Beiträge
        Die heißesten Diskussionen

        Kalender

        Aktuelle Termine

        Klubs

        • Logo des Klubs Shout-BoxShout-Box
          Der Name ist Programm.
          Letzter Beitrag: 20.02.2017 22:14 Uhr
        • Logo des Klubs HamburgHamburg
          Events in und um Hamburg findet Ihr hier.
          Letzter Beitrag: 07.01.2017 17:34 Uhr
        • Logo des Klubs DANKE__fuer__ALLESDANKE__fuer__ALLES
          Danke für alles - für diesen Traum, dieses Privileg, für die gute Gesellschaft auf einem langen Weg...
          Letzter Beitrag: 09.09.2016 17:30 Uhr
        • Logo des Klubs MensaMensa
          strenge Tür
          Letzter Beitrag: 24.06.2016 14:49 Uhr
        • Logo des Klubs MuckeMucke
          Alles zum Thema Mucke
          Letzter Beitrag: 31.03.2016 23:40 Uhr