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48 Jahre, weiblich
Berlin

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Wer bekommt wie viel Urlaubsgeld?

Artikel von Jessicca veröffentlicht am 15.06.2017 11:42 Uhr

Die Ferienzeit ist nicht mehr weit, der Sommerurlaub steht an. Da ist das Urlaubsgeld eine willkommene Finanzspritze für den Karibik-Trip oder das Hotel in der Ägäis. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht jedoch nicht. Hier die wichtigsten Fakten.

Wer bekommt Urlaubsgeld?
Das Urlaubsgeld ist eine Sonderzahlung. Es ist wie das Weihnachtsgeld eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht.

Der Anspruch der Arbeitnehmer auf das Extrageld kann aber in Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsverträgen geregelt sein. Zudem kann ein Anspruch auf Zuwendungen aus betrieblicher Übung entstehen.

Einseitig widerrufen darf der Chef die Extra-Zahlung nur, wenn der Vertrag hierfür eindeutige Gründe vorsieht: beispielsweise, wenn der Betrieb zu wenig Gewinn abwirft und dadurch die Existenz des Unternehmens gefährdet ist.

Was bedeutet Anspruch aus betrieblicher Übung?
Leistet der Arbeitgeber drei Jahre hintereinander in gleicher Höhe eine Sonderzahlung, spricht man von betrieblicher Übung.

Denn die regelmäßigen Zahlungen legen dem Arbeitnehmer nah, dass er das Extra auch in Zukunft bekommt. Durch das Verhalten des Arbeitgebers hat er einen Anspruch erhalten.

Arbeitgeber können diesen Anspruch vermeiden, indem sie Sonderzuwendungen mit dem sogenannten Freiwilligkeitsvorbehalt zahlen.

Dieser Vorbehalt darf sich jedoch nicht auf das laufende Gehalt auswirken. Zudem darf der Arbeitgeber keinen Zweifel daran lassen, dass selbst bei wiederholter Zahlung kein Anspruch auf die Sonderzuwendung besteht.

Kann ich auf Gleichbehandlung pochen?
Der Gleichbehandlungsgrundsatz im Arbeitsrecht besagt, dass bei begünstigenden Maßnahmen ein einzelner Arbeitnehmer nicht schlechter gestellt werden darf als andere, vergleichbare Mitarbeiter.

Tipp: Kriegen also alle Ihre Kollegen Urlaubsgeld und nur Sie nicht, können Sie auf Ihrem Anspruch bestehen.

Auch wenn man sich in letzter Zeit beim Chef vielleicht unbeliebt gemacht hat – willkürliche Maßnahmen wie die Streichung des Weihnachts- oder Urlaubsgeldes sind arbeitsrechtlich verboten.

Achtung: Wenn Ihr Chef aber nur einem einzelnen Mitarbeiter einen Bonus zahlt und nur für seinen Liebling den Gönner spielen will, können Sie nicht auf Gleichbehandlung pochen.

Besserstellungen durch den Arbeitgeber sind rechtlich zulässig.

Gibt es auch bei Kündigung Geld?
In vielen Firmen gibt es die Extras nur unter der Bedingung, dass das Arbeitsverhältnis des Mitarbeiters bis zu einem vereinbarten Stichtag weiter besteht.

Eine andere Vertragsbedingung für die Sonderzahlungen kann sein, dass noch keine Kündigung ausgesprochen ist.

Muss Urlaubsgeld versteuert werden?
Ja, als Sonderzahlung am Jahresende ist das Urlaubsgeld voll steuerpflichtig. Wie andere sogenannte Einmalzahlungen wie das Weihnachtsgeld nach der Jahreslohnsteuertabelle versteuert.

Achtung: Dadurch kommt oft weniger bei Ihnen an, als Sie vielleicht erwarten.

Wie viel Urlaubsgeld wird gezahlt?
Auch hierfür gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Die Höhe der Zahlung ergibt sich gegebenenfalls aus den Tarif- und Arbeitsverträgen oder der Betriebsvereinbarung. Zahlt Ihr Arbeitgeber ohne vertragliche Grundlage ein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, kann er die Höhe selbst festlegen.

Wann wird Urlaubsgeld gezahlt?
Auch dies ist entweder vertraglich vereinbart oder dem Arbeitgeber überlassen.

Gesetzliche Vorlagen gibt es nicht. Die Regelungen dazu sind den Weihnachtsgeldzahlungen entsprechend. Dies kommt meist Ende November oder Anfang Dezember auf dem Konto der Mitarbeiter an, manchmal auch erst im Januar.

Was unterscheidet Urlaubsgeld vom Urlaubsentgelt?
Mit dem Urlaubsentgelt ist die Fortzahlung des Gehalts während des Urlaubs gemeint. Zu dieser Zahlung ist der Arbeitgeber verpflichtet.

Das Urlaubsgeld ist ebenfalls eine freiwillige Sonderzahlung des Arbeitgebers.

Können Sonderzuwendungen zurückverlangt werden?
Die Zahlung von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld kann daran gekoppelt werden, dass der Arbeitnehmer bis zu einem bestimmten Termin von einer Kündigung absieht.

Will der Arbeitgeber von dieser Möglichkeit der Rückzahlung Gebrauch machen, muss aber auch dies vertraglich geregelt sein.

Zahlungen bis 100 Euro müssen in keinem Fall zurückerstattet werden.

 

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Artikel von Jessicca am 15.06.2017 11:42 Uhr
19 Leser, 12 Kommentare

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Diskussion

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    Joker-Joker-, vor 3 Monaten

    Mein Sommerurlaub selbst,

    als so auch das Urlaubsgeld, werden wohl wieder komplett in Arbeiten am Haus investiert die noch anstehen.

    Meine Woche „weg von allem“ hatte ich dieses Jahr schon zu Ostern.

    Bezgl. gezahlter Sonderzahlungen denke ich, dass ich mit insgesamt 13,7 Monatsgehältern gar nicht mal schlecht dastehe in der heutigen Zeit!

    Wenn ich mir da nämlich die Verträge der nächsten Generation so anschaue *ürks*
     
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