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Ahmad A., der Wahlkampf-Attentäter

Artikel von Jessicca veröffentlicht am 01.08.2017 16:40 Uhr

Die islamistische Messerattacke in Hamburg trifft die deutsche Politik auf dem falschen Fuß. Die Volksparteien wollten das Thema im Wahlkampf lieber meiden. Doch mit der grotesken Beschwichtigung machen sie die Debatte erst groß.

Der 26-jährige Ahmad A. lief mit einem Schlachtermesser durch Hamburg, rief "Allahu Akbar", tötete und verletzte auf grausame Weise unschuldige Supermarktbesucher. Er nennt sich selber Terrorist und ist den Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder bereits länger bekannt.
Normalerweise würde die Politik diese Terrorattacke ebenso lautstark wie einstimmig verurteilen, die Menschen vor Islamismus warnen und besseren Schutz organisieren.


Doch dieses Attentat findet mitten im deutschen Wahlkampf statt, und so tanzt ein Teil der Politiker lieber ein Beschwichtigungs-Menuett.

Das Wort "Terror" wird peinlich vermieden. Man spricht nebulös von "Gewalttat" eines "Einzeltäters" mit "unklaren Motiven". Es gebe "Hinweise auf ein religiöses Tatmotiv", aber auch auf eine "psychische Labilität", sagt Hamburgs Innensenator Andy Grote von der SPD, als müsse man Mitleid mit einem Kranken haben

. Der Hamburger Polizeipräsident vermutet "einen psychisch gestörten Täter" und übersieht, dass derartige Grausamkeit immer psychisch gestört ist. Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß beschreibt den Verdächtigen als "destabilisierte" und "verunsicherte Persönlichkeit". Würde man das aber auch bei rechtsextremen Terroristen sagen? Und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank von den Grünen warnt - nein, nicht vor islamistischen Gefahren - vor einer politischen Debatte: "All denjenigen, die jetzt wieder schnelle Lösungen fordern und harte Konsequenzen, denen sage ich, das ist erst einmal nur heiße Luft und Populismus."

Die Spitzen von CDU, SPD und Grünen würden die Sache gerne kleinschweigen, vor allem, um das Thema Migration und Islamismus aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Die rechtspopulistische AfD schwächelt seit einigen Monaten in den Umfragen und die Strategie der etablierten Konkurrenz hieß: ignorieren und thematisch ausgrenzen. Das schien zu gelingen, die AfD machte nurmehr mit internen Machtkämpfen Schlagzeilen, rutschte immer weiter ab und näherte sich zwischenzeitlich gar der Fünf-Prozent-Marke. Doch mit den Sommermeldungen - Übergriffe in Schorndorf, linke Gewaltorgien beim G20-Gipfel, Schießerei in Konstanz, neue Migrationswelle via Italien - drehte die Stimmung ein wenig. Nun könnte der Fall Ahmed A. das Meinungsklima zum Kippen bringen - ausgerechnet wenige Wochen vor der Wahl. Die AfD hat plötzlich wieder ein Thema: "Der islamistische Terror wird immer mehr zum Alltag in Deutschland. Die ungeregelte Masseneinwanderung ist ein Sicherheitsrisiko. Die Politik versagt, die Bürger leiden", tönt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Dirk Nockemann.

Durch die demonstrative Beschwichtigung der Regierenden wird die Debatte erst richtig befeuert - in Deutschlands Internetforen tobt schon wieder die Lügenpressepolitik-Stimmung. In den Berliner Wahlkampfzentralen der Volksparteien weiß man, dass der Fall allerlei Fehler der Regierungspolitik offenlegt. Wieso werden behördenbekannte Gefährder nicht konsequenter dingfest gemacht? Wieso scheitert die Abschiebung von illegalen Asylbewerbern massenhaft? Die Zahl stieg im ersten Halbjahr laut Bundesamtes für Migrationsfragen auf insgesamt 226.457 Personen.

Der Fall weist traurige Parallelen zu den Attentätern von Würzburg, Ansbach und vom Berliner Weihnachtsmarkt auf. Es gibt Muster zur islamistischen Gewalt in Deutschland, und auch die sind politisch brisant. Fast alle islamistischen Gewalttäter in Deutschland waren "Flüchtlinge", aber noch 2016 verkündete die Bundesregierung, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen Flüchtlingswelle, Kriminalität und Terrorismus. Fast alle Attentäter waren polizeibekannte Islamisten. Offensichtlich hat dies jedoch keinerlei Folgen für die Betroffenen. Fast alle Attentäter sollten abgeschoben werden, was aber nicht möglich war, weil sie über keine Papiere verfügten.

In Anbetracht des Faktums, dass man nach Deutschland ohne Papiere einreisen, aber nicht wieder ausreisen kann, fordert der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach darum nun eine Passpflicht für Migranten. Er sagt: "Das Attentat von Hamburg macht erneut deutlich, dass und warum wir die derzeitige Praxis, Drittstaatsangehörige bei Asylantragstellung schon an der Grenze, auch ohne Pass oder andere Ausweisdokumente einreisen zu lassen, dringend beenden müssen. Wir müssen wissen, wer in unser Land kommt! Alleine die Abnahme von Fingerabdrücken kann die Vorlage eines Passes nie ersetzen."

Kurzum - das Flüchtlingsthema ist mitten im Wahlkampf angekommen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz startete damit, um Merkels vermeintlich schwache Flanke anzugreifen. Doch das Attentat von Hamburg dreht den Debattenfokus in eine Richtung, die der SPD nicht gefallen kann: Die CSU profiliert sich als "Law and Order"-Partei und die AfD mobilisiert plötzlich wieder Stimmungen. Union, AfD und FDP schieben gerne Hamburgs rot-grüner Regierung die Schuld zu. Die SPD habe das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht lange verhindert. "Wenn die neue Regelung früher gekommen wäre, hätte man den Attentäter von Hamburg bis zu seiner Rückführung inhaftieren können", sagt CSU-Innenexperte Stephan Mayer. Tatsächlich ist das Abschieben vor allem Ländersache und einige rot-grün regierte Bundesländer wie Bremen oder Berlin weigern sich, Sammelabschiebungen etwa nach Afghanistan überhaupt zu vollziehen. Die SPD wiederum wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel Passivität und Verantwortungslosigkeit vor. Fazit: Ahmad A. hat nicht nur eine terroristische Bluttat begangen. Er hat auch den deutschen Bundestagswahlkampf neu definiert.

Quelle: n-tv.de

 

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Artikel von Jessicca am 01.08.2017 16:40 Uhr
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Diskussion

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    The69rs The69rs, vor 3 Monaten (geändert von The69rs vor 3 Monaten)

    Re: Ahmad A., der Wahlkampf-Attentäter

    Die islamistische Messerattacke in Hamburg

    Selbst das, d.h. eine islamistische Komponente der Tat wird ja zu leugnen versucht, selbst durch eine akutelle Veröffentlichung des Generalbundesanwalts.

    Schützenhilfe leistet ihm dabei u.a. das "medienkritische Blog Übermedien", wo dann auch das in der Unterkunft vorgefundene ISIS-Fähnchen relativiert wird.

    Der politisch motivierte Islam(ismus)-Verharmloser von Übermedien versucht den Täter gleich gänzlich zum Opfer umzudeuten, indem er zu suggerieren versucht, dass für sein Handeln eine psychische Krankheit kausal gewesen sein könnte, die durch eine Flucht bei ihm enstanden sein könnte und er mithin lediglich erleidendes "Opfer" wäre, der nicht selbst terroristisch gehandelt habe, sondern lediglich erleiden musste, wie ihm geschieht.

    Zur Untermauerung seiner Thesen lügt der Über-Journalist von Übermedien auch mal ganz beiläufig, indem er über den Chefredakteur von Bild Online in Bezugnahme auf einen von dessen Artkeln behauptet:

    In Julian Reichelts Geisteswelt gibt es nur das eine oder das andere: Entweder psychisch krank – oder Islamist. Beides zusammen geht nicht.

    http://uebermedien.de/18393/hamburg-barmbek-ein-is-wimpel-im -haus-ersetzt-den-psychologen/

    Diese Aussage ist falsch. Geschrieben hatte Julian Reichelt in dem von Übermedien beanstandeten Artikel:

    Denn natürlich ist ein metzelnder Islamist nicht ganz klar im Kopf. Das macht seine Tat, vor der man uns schützen muss, aber nicht weniger terroristisch.
    Natürlich waren die NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in irgendeiner Weise psychisch labil. Terroristen waren sie trotzdem.

    http://www.bild.de/politik/inland/kommentar/von-julian-reich elt-52710668.bild.html

    Die von dem Islamisten in Hamburg gewählte Methode der Tatbegehung ist nichts, was ihm ein für ihn fremder Kulturraum erst aufgedrängt hätte. Sie wird von Angehörigen seiner "palästinensischen Volksgruppe" (wie das in Medien genannte wurde) tagtäglich angewendet, so auch vorhin erst wieder:

    https://twitter.com/nthrprhsni/status/892705674081259520

    (Der Angegriffene wurde bei der Messerattacke schwer verletzt. Das er so agil wirkt, ist das Adrenalin beim wortwörtlichen Kampf ums Überleben.)

    Und falls der Täter nicht gefasst worden wäre und er sich entschlossen hätte, sich als "Verfolgter'" in Deutschland anzumelden, wäre er nicht der erste Ahmad, Ahmed etc., der nicht erst durch die Flucht oder im Flüchtlingsheim "radikalisiert" wird, sondern vorher schon radikal und Täter war.

    Flankierend zur damaligen "Botschaft" der Bundeskanzlerin interviewte jetzt.de Anfang September 2015 "Flüchtlinge", die "bereits seit langer Zeit" in Europa leben würden. Über einen davon heißt es im Text:

    Er stammt aus Gaza, kämpfte als Teenager für die Hamas.

    Zur Hamas fällte der EuGH erst in der vorigen Woche ein Urteil:

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/eugh-laesst-hamas- auf-der-terrorliste-der-eu-15494006.html

    Wer da "gekämpft" hat, ist kein unbeschriebenes Blatt mehr!

    Und was die vom Über-Journalisten auf Übermedien erwähnte These anbelangt, dass eine psychische Störung "kausal" für terroristische Handlungen sei, so können abweichend dazu psychische Störungen auch als Folge terroristischer Betätigungen angesehen werden:

    This article reaffirms the view that apart from certain pathological cases, there is no causal connection between an individual's mental disorder and engagement in terrorist activity. The individual terrorist's motivations can be explained by other factors, including behavioural psychology. However, there may be a connection between an individual engaging in terrorist activity and developing a mental disorder[s]. Certain stressors that occur because of terrorist activity may result in psychological disturbance in terrorist individuals. These factors may partially explain terrorist group instability and should be taken into account when detaining and interrogating terrorist suspects.

    http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0306624X03257244

    Zwanzig Prozent der Moslems in den USA halten z.B. das Töten von Zivilisten für gerechtfertigt.

    https://www.algemeiner.com/2017/07/31/decisive-majority-of-u s-muslims-oppose-violence-against-civilians-new-survey-shows /

    Sollen die etwa durch Trump "traumatisiert" und "radikalisiert" worden sein? Oder besteht das Radikale in den Vorstellungen ihres Glaubens, aus dem sich extreme Erwartungshaltungen / Aktivtitätsmuster ergeben, die dann aufgrund der Diskrepanz zur Realität überdauernde "Stressoren" sein können, so dass Ansprüche und Handlungen umso mehr "irre" wirken?

    Heute wurden ja in Hamburg die Helden geehrt, die den Islamisten gestoppt hatten. Mit dabei auch der Mann, der erst durch Warnschüsse der Polizei davon abgehalten werden musste, immer wieder mit einer Eisenstange auf den nach einem Treffer mit einem Stein an den Hinterkopf bereits am Boden Liegenden einzuschlagen.

    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Helden-von-Barmbek-erh alten-Auszeichnung,barmbek330.html

    Auch solche wie Gewohnheit anmutende und vor einer Kiez-Gang wie selbstverständlich offenbarten Handlungen gelten offenbar in den Maßstäben des "bunten" Deutschland auch bei offiziellen Stellen als Heldentum. Und da wundert man sich, warum einige Leute manche Probleme gar nicht mehr als solche erkennen können.

    Dass es auch anders geht, konnte man nach dem heutigen Angriff in einem Supermarkt sehen: Den Terroristen fixieren & gleichzeitig einige aufgebrachte Passanten abdrängen bzw. von etwaigen Übergriffen abhalten — DAS ist IMO schon eher Held, als immer wieder mit der Eisenstange mit einer Eisenstange auf einen bereits am Boden Liegenden einzuschlagen (wie in Hamburg).

    https://pbs.twimg.com/media/DGPlaAOWsA0NtC-.jpg
     
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