Kartajan

Das hätte er sich in seiner Heimat nicht getraut

Kurzbeitrag von Kartajan veröffentlicht am 14.06.2017 07:19 Uhr

Ein Auszug aus dem Polizeibericht:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3658689

In seiner Heimat hätte man ihm wahrscheinlich die Hände abgehackt, damit er kein Auto mehr fährt.

 

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Kurzbeitrag von Kartajan am 14.06.2017 07:19 Uhr
25 Leser, 35 Kommentare
Themen: Hinweis, Meinung, News

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Diskussion

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    kein FotoSenadio, vor 5 Monaten

    In seiner Heimat hätte man ihm wahrscheinlich die Hände ab...

    Irgendwie gibt das dem Song-Titel "Hands up" gleich eine eine andere Bedeutung....ironisch...sarkastisch....if you know what I mean.
     
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    JessiccaJessicca, vor 5 Monaten

    Re: Das hätte er sich in seiner Heimat nicht getraut

    Unsere Gutmenschenfraktion hat sicher eine plausible Entschuldigung parat :-)
     
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      The69rs The69rs, vor 5 Monaten (geändert von The69rs vor 5 Monaten)

      Re[0]: Das hätte er sich in seiner Heimat nicht getraut

      Diese Entschuldigungen / Rechtfertigungen weisen meistens in die gleiche Richtung - ganz egal, was passiert.

      Wenn bei einer Veranstaltung von Bernie Sanders einer der Besucher von einem mutmaßlichen Trump-Anhänger geschlagen wird, wer wird dann verantwortlich gemacht? Trump. Auch Sanders tat das, öffentlich.

      Wenn hingegen ein bekennender Sanders-Anhänger gezielt eine Veranstaltung republikanischer Abgeordneter besucht, um auf sie zu schießen, wer wird dann verantwortlich gemacht? Auch Trump.

      Zugleich aber lenkt das Attentat den Blick auf den Präsidenten und die Folgen seiner spalterischen Politik.

      meinten etwa zwei Meinungsjournalisten vom SPIEGEL. Spalter sind doch eher solche linken Turnbeutelvergesser in Medien und Politik, die die Gesellschaft bereits vor Ausgang der Wahl - je nach Parteipräferenz - in "Wertvolle" und "deplorables" unterteilten.

      Hat Trump den Anschlag auf Abgeordnete seiner Partei dafür instrumentalisiert, um gegen politische Konkurrenz auszuteilen? Er sagte in einem Statement dazu:

      "We may have our differences, but we do well in times like these to remember that everyone who serves in our nation's capital is here because, above all, they love our country."

      Und wer übernimmt für das Attentat keine Verantwortung, obwohl er wie ein Hassprediger von O-Ton zu O-Ton von seinen Anhängern fordert, das Wahlergebnis nicht "kampflos" hinzunehmen? Richtig: Sanders. (Davon abgesehen gibt es auch Zusammenstellungen mit Statements Prominenter, die in den letzten Monaten wörtlich zu Gewalt gegen Trump aufforderten bzw. sie rechtfertigten oder selbst "künstlerisch" darstellten).

      An dem aktuellen Fall ist ganz praktisch, dass der mittlerweile verstorbene Schütze auf seinen beiden FB-Profilen öffentlich sichtbar seine Präferenzen kundgetan hatte, was z.B. tendenziöse Fernsehsendungen anbelangt. Die Macher jener Formate wollen sich jetzt garantiert nicht mit "hate speech" resp. "Brandstiftung" / Anstachelung in Verbindung bringen lassen. Nein, solche Vorwürfe reservieren sie für Konservative ;)

      Davon abgesehen wäre wahrscheinlich sehr schnell von einem terroristischen Anschlag gesprochen worden, wenn jemand bei einem Training demokratischer Abgeordneter rumgeballert hätte und auf seinem Profilfoto bei FB ein MAGA-Cap tragen und Trump als Bannerfoto verwenden würde.

      Der Schütze soll sich ja vor seiner Tat nochmals fragend vergewissert haben, ob da wirklich die Republikaner trainieren und nicht etwa Demokraten. Dass er zur Umsetzung seiner Absichten genau dorthin fahren müsste, hatte ihm ja z.B. die NYT verraten (auch wenn das nicht als Aufforderung zu Anschlägen verstanden werden muss!):

      https://pbs.twimg.com/media/DCTbzH3VYAAwL6i.jpg

      Dass sich der Täter dafür einen Gedenktag ("Flag Day") aussuchte, mag eher Zufall gewesen sein als eine Veröffentlichung (auf Grundlage "anonymer Quellen") ausgerechnet am Geburtstag des davon Betroffenen (der zufällig auf den gleichen Tag fällt) — um nicht dem anderen Thema allein den Platz auf den Titelseiten zu überlassen.

      Ein Autor der Huffington Post geht da einen Schritt weiter. Er verurteilt die Tat deswegen, weil sie "unorgansiert" war: Die Taten eines einzelnen könnten zwar verständlich sein, wären aber kontraproduktiv / ineffektiv. Gewaltsamer "Widerstand" müsse organisiert erfolgen, um effektiv sein zu können, meint Jesse Benn öffentlich auf Twitter.

      Wer gehört zu den Anhängern solcher Autoren? Vielleicht er hier:

      https://pbs.twimg.com/media/DCTlR7LUQAAqvd7.jpg

      Und neben denen, die Beifall klatschen, gibt es noch jene, denen alles egal ist, wenn es um "die Haut" anderer geht. Gleichgültigkeit quasi als Pendant der ausgedrückten Einstellung, niemanden zu brauchen, um sich selbst vollkommen zu fühlen (auch wenn so eine Attitüde immer wieder dadurch Lügen gestraft wird, sich dennoch anderen zu widmen, wie es etwa der CyberJunkie macht, wenn ihn wieder mal sein - zusätzlich - alkoholgeschädigtes Hirn mit dem Gefühl von Langeweile martert ;)
       
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      KartajanKartajan, vor 5 Monaten

      Re[0]: Das hätte er sich in seiner Heimat nicht getraut

      Na dann lies doch mal den Kommentar von Powerpoesie...
       
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