Santa-Graus hat die Online-Anzeige abgeschaltetSanta-Graus

Dieses Profil ist nicht sichtbar.

Santa-Graus

Die Mär vom Stromauto

Artikel von Santa-Graus veröffentlicht am 31.07.2017 20:38 Uhr

In aller Munde ist nun der große Skandal. Die mafiösen Autobauer betrügen den einfachen Autofahrer, den TÜV und die ahnungslose Politik mit manipulierter Abgassoftware. Am Ende stehen unerfüllbare Forderungen seitens der Genehmigungsbehörden, die technisch nicht umsetzbar, vom Autobesitzer damit nicht nachrüstbar und vom letzteren auch nicht bezahlbar sind. Eine Katastrophe droht, die das ganze Ausmaß der Verflechtungen von Politik, Verbänden, Behörden und letztlich den Fahrzeugherstellern aufzeigt.

Warum - so stellt sich den Vernunftbegabten in diesem Land die Frage - wurde immer weiter an der Stellschraube des emissionsfreien Fahrzeugs gedreht? Das gibt es nicht und wird es absehbar nicht geben. Weder herkömmlich noch mit Batterie im Hintern. Emissionen entstehen bei der Umwandlung von Energie immer.

Beim Verbrennungsmotor wird die Energie durch Explosionen in kinetische und Wärmeenergie umgewandelt. Die Abgase verbleiben in der Atmosphäre oder dem Boden und gehen nach dem Energieerhaltungssatz als Stickstoff, Kohlenstoffdioxyd, Kohlenmonoxyd u.v.a. nicht verloren.

Beim Elektromotor kommt die Energie aus dem Stromnetz und wird zum größten Teil in kinetische und zu einem kleinen Teil in Wärmeenergie umgewandelt. Damit ist der E-Motor dem Verbrennungsmotor weit überlegen. Die Abgase der überwiegend herkömmlichen Stromerzeugung in der BRD verbleiben in der Atmosphäre oder dem Boden und gehen nach dem Energieerhaltungssatz als Stickstoff, Kohlenstoffdioxyd, Kohlenmonoxyd u.v.a. nicht verloren.

Dazu ein paar Zahlen:

Bruttostromerzeugung 2016 648,4 Mrd. kWh
Fossile Energieträger 432,5 Mrd. kWh
Erneuerbare Energieträger 188,3 Mrd. Kwh

Nur 29% der erneuerbaren Energie flösse also in den Akku eines Fahrzeuges, was die Ökobilanz auf den ersten Blick sehr schmälert. Auf den zweiten Blick kommt es richtig dicke.

Beim Primärenergiefaktor (PEF) geht man zur Zeit von einem Faktor 4 aus, was den Aufwand zur Herstellung von Strom bedeutet. Allen Stroms. Die Herstellung von brauchbarer Energie, um damit ein Stromauto zu bewegen, ist also nachweislich verschwenderisch. Der Ladeverlust einer Batterie wird mit dem Faktor 1.7 belegt. (LV) Abkürzung bitte merken!

Die Verbrennung Liter Benzin erzeugt im Wirkungsgrad bei einem Verbrennungsmotor einen Strombedarf von 8,5kWh. Ein Diesel ist da etwas besser unterwegs mit einem Bedarf von 9,82kWh. Im Mittelwert ergibt das einen Bedarf von 9,31kWh. (M) Abkürzung bitte merken!

Folgende Mengen an Kraftstoff wurden in der BRD im Jahre 2015 für den Betrieb von Verbrennungsmotoren gebraucht:

45.324.000.000 Liter Kraftstoff für PKW (Diesel und Benzin)
21.843.000.000 Liter Kraftstoff für Güterverkehr.
69.339.000.000 Gesamtkraftstoffmenge (G) Abkürzung bitte merken!
Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

G : M x LV = 1.097.458.953.000 kWh Strom, der zum Betrieb aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zur Verfügung stehen muss.
648.400.000.000 kWh stehen jährlich an produzierbarem Strom bereit. Es fehlen dann noch 449.058.953.000 kWh, die allein für den Betrieb der Stromautos benötigt würden.
Dieser kleine Exkurs zeigt nur im Bereich des Energiebedarfs eine utopische Bilanzreise auf, die nicht beschreitbar ist. Die unbenennbare Menge an Energie und Rohstoffen zur Herstellung der Akkus und die damit verbundenen Emissionen und der nötige Energiebedarf sind in dieser Einschätzung nicht einmal berücksichtigt. Die Elektromobilisierung mit den momentan zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht Werte von im Schnitt 350 g/km Co2, was heute kaum noch ein Verbrennungsmotor produziert. Die Ökobilanz ist ein ausgemachter Unfug abseits davon, dass es in Ermangelung der notwendigen Ressourcen gar nicht machbar wäre.

Worüber reden wir? Über das Kollabieren unseres systemisch kranken Staatsgefüges. Aber es gibt alte Kommunisten, die zu Grünfrieden mutiert ja inzwischen jeden Abend für Angela Merkel beten.
Kein Scheiß. Winfried Kretschmann hat das mal so von sich gegeben. Und hier in diesem kleinen mitgeschnittenen Video erklärt er jemanden auf Sonderschul-Sprech, was ich hier faktisch dargelegt habe.

https://www.youtube.com/watch?v=57UOP5s0mvg

Die Alternative zu diesem Unfug ist der Wasserstoffantrieb. Mit einem solchen Konzept wurde ich bereits 1984 in einem Bus vom Werkstor Sindelfingen zum alten Daimler-Benz Museum gefahren.
Überkapazitäten im Netz würden zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet, der dann in Fahrzeuge getankt (Wabentankprinzip) zur Erzeugung eigenen Stroms direkt vor Ort, emissionsfrei den Antrieb erzeugt. Der PEF greift hier nicht und so könnte leicht die benötigte Energie zusätzlich erzeugt werden.
Aber das ist nicht im Sinne der Erzeuger. Der Erzeuger von Strom, Fahrzeugen, Meinungen und vor allem Vermögen und politischen Ämtern.

Das Unvermögen unserer Obrigkeiten allerdings führt uns nicht nur im Bereich der Mobilität gerade an den Rand des Abgrunds. Die aktuellen Politikdarsteller sind allesamt so dermaßen wirklichkeitsfern aufgestellt, dass zumindest mir Angst&Bange wird.

Und das soll schon was heißen....

 

11
Punkte
Artikel von Santa-Graus am 31.07.2017 20:38 Uhr
27 Leser, 76 Kommentare
Themen: Wachsam bleiben

Social Bookmark bei: Diese Seite zu Mister Wong hinzufügenGoogleStumbleUpondel.icio.usNetscapeyigg

Diskussion

  • Einklappen
    kein FotoCherry_blossom, vor 1 Monat

    Re: Die Mär vom Stromauto

    Die Elektroautos sollen sich ja ganz prima mit einem EMP außer Gefecht setzen lassen.
    Man wird mit dem Fuß auf dem Gaspedal einfach ausgebremst.
    Da hat sich wohl jemand was dabei gedacht.

    Der große Bruder vom RFID-Zapper.
     
Liebe Community, wir bedauern sehr Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir die Plattform geschlossen haben. Aus diesem Grund ist es nicht mehr möglich sich einzuloggen oder einen neuen Account zu registrieren.

Anmelden

Mitglieder

Fehlermeldung

Beiträge

Fehlermeldung

Kalender

Fehlermeldung

Klubs

Fehlermeldung