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Politischer Extremismus oder psychische Störung(en)?

Artikel von  The69rs veröffentlicht am 11.12.2016 15:14 Uhr

Muss es wirklich primär politisch motiviert sein, wenn jemand Handlungen gegen andere damit rechtfertigen will, es würde sich bei ihnen um "(Neo)Nazis" handeln?

Über (Atten)Täter mit islamistischen Argumentationsmustern ist doch auch nachträglich mitunter zu lesen, sie wären psychisch gestört und daher eigentlich keine Islamisten (wenn deren Taten nicht zusätzlich noch durch Dritte mit linksextremen Einstellungsmustern (z.B. "gerechter Kampf gegen Ungerechtigkeit" gebilligt werden).

Muss z.B. ein "MeckerKopp", der interessanterweise andere falscher Verdächtigungen bezichtigt, ein "Antifaschist" sein, wenn er Angriffe auf Unbeteiligte als "Begleitmusik" zu einem Angriff auf einen vermeintlichen "Nazi" billigt?

Oder könnte es auch sein, dass er einfach nur Minderwertigkeitskomplexe hat, weil er wirklich so kleinwüchsig und übergewichtig ist, wie ihm das mal jemand nachsagte, und allein schon die Vorstellung, dass jemand mit hoher Wahrscheinlichkeit größer ist, der eigentliche Grund für Ressentiments und (teils strafrechtlich relevante) Handlungen gegen ihn sein kann?

Betrachten wir doch mal solche Leute, in deren Aktivität es ein dominantes Muster gibt, DAS "Teutsche" per se, die "Fascho-Polizei", Teile der Bevölkerung oder Einzelpersonen beliebig als "(Neo)Nazi", "Braune" etc. anzuprangern und zu überlegen, ob sie nun mit eigener Bewaffnung oder sonstigem "aktivem Kampf" gegen die so Bezeichneten vorgehen sollen, ohne darzulegen, ob die Verwendung solcher Begriffe auch angemessen ist (da mögliche Konsequenzen davon abhängen können, ob sie es ist)!

Da wären zunächst die Begriffe. Jemand wäre z.B. nicht allein deshalb ein "Christenfeind", nur weil er selbst nicht Mitglied einer Kirche ist. In der gleichen Weise, wie mit Linksextremismus bestimmte Einstellungen bzw. Denkweisen verbunden sind und eine willkürliche Verwendung des Begriffes ohne diese Kriterien keinerlei inhaltliche Gültigkeit hat, gilt dies auch für andere Extremismusbegriffe.

So sollten denn auch für Charakteristika nationalsozialistischer Ideologie ein Vorhandensein nachgewiesen sein, bevor jemand als "(Neo)Nazi" bezeichnet werden kann, da genau das zur Definition von "(Neo)Nazi" gehört! Zwar gibt es auch bei gewaltsuchenden Fußball-"Fans" Gruppierungen, die zusätzlich als "rechts" oder "links" eingeordnet werden oder dies selbst tun, aber die bloße Aversion gegen die Polizei und eine eigene Lust an Schlägereien mit Anhängern anderer Vereine würde sie noch nicht zu politischen Extremisten machen.

Bei einer rein willkürlichen Anwendung von Begriffen auf beliebige Personen oder Personengruppen (wie etwa die Polizei) fragt sich dann nämlich, ob diese willkürliche und nicht haltbare Bezeichnung zur Rechtfertigung von Handlungen primär Ausdruck einer politisch extremistischen Gesinnung oder primär symptomatisch für das Vorliegen psychischer Störungen ist!

Bei mehr als der Hälfte der Fälle von Substanzmissbrauch bzw. Substanzabhängigkeit liegen übrigens zusätzlich psychische Störungen vor, die entweder bereits vor einem Substanzmissbrauch bestanden haben oder durch diesen ausgelöst worden sein und auch nach Beendigung desselben weiterbestehen können (wie etwa Depressionen, Angststörungen, Borderline- und andere Persönlichkeitsstörungen, Belastungsstörungen, psychosomatische Erkrankungen, schizophrene Störungen etc.).

Wie ist denn das nun bei solchen, die in ihrer Anstachelung gegen vermeintliche "(Neo)Nazis" interessanterweise selbst auf Nazi-Methoden zurückgreifen bzw. diese billigen, was im übrigen nicht verallgemeinernd über linke Politiker*innen gesagt werden könnte bzw. nicht ausnahmslos deren Zustimmung findet. So schrieb z.B. der linke Ministerpräsident des Freistaates Thüringen im Frühjahr auf Twitter über eine als linksextrem eingestufte Aktion: „Das gehört sich nicht! Das sind Nazi-Methoden. Warum begeben sich diese Leute auf das Niveau von Rassisten?“.

Auch wenn es nicht die einzigen Akteure dieser Art sind, ließe sich fragen, was denn solchen Figuren wie CyBeR-PuNk und Wiedersoeiner von ihrer vermeintlichen Bildung bzw. ihrer vermeintlichen intellektuellen Überlegenheit haben, wenn sie dann doch so lebensuntüchtig, d.h. abhängig von "dummen" "(Neo)-Nazis" sind, die sie beliebig verorten bzw. ihre eigene Situation und ihr eigenes Handeln mit solchen Bezeichnungen rechtfertigen?

Wären die etwa plötzlich normaler, wenn außer ihnen niemand mehr da wäre und sie daher niemanden sonst hätten, den sie wilkürlich als "(Neo)Nazi" bzeichnen könnten? Ich wette, die würden dann immer noch oder sogar noch mehr jammern ("Diese Nazis sind so gemein. Die sind einfach weg, sodass wir keine Ausreden mehr haben, außer dass sie gemein sind, weil sie weg sind und wir ansonsten keine Ausreden mehr haben ..." etc.)

In einer mehrjährigen Untersuchung der FU Berlin wurde die Ausprägung verschiedener Dimensionen linksextremer Einstellungsmuster in der Bevölkerung ermittelt. Gefunden wurde, dass ein Sechstel der Gesamtbevölkerung (Westdeutschland: 14 Prozent; Ostdeutschland: 28 Prozent) eine linksradikale/linksextreme Grundhaltung aufweist. Von den als linksextrem eingestuften Personen lehnten 46 Prozent das staatliche Gewaltmonopol ab bzw. waren für seine Abschaffung (wobei von den übrigen nicht bekannt ist, weil sie es lediglich deshalb nicht abschaffen wollen, weil sie gedenken, selbst die alleinige staatliche Macht zu übernehmen).

Im Lichte dessen erscheint die Tendenz der an das Bundesministerium des Innern gemeldeten Gewalttaten nachvollziehbar

http://community.single.de/mitglieder/li/blog/2690568/275540 7/2690587/Re%3A+Ahso.+So+linke+radikale+da+sind+da+ahso+auch +so+schmutzige+verr%C3%A4ter+an+EIGENE+linke+LEUTE%21+-+PFUI %21+-+Weis+du.#f2690587

wenn auch immer noch die Frage offen ist, warum dabei als links motiviert eingestufte Gewalttaten nicht auch vollstädnig als solche weitergemeldet werden (wenn sie doch politisch motiviert sind), sondern nur jene, die als linksextem eingstuft wurden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article157108767/Der -verschwiegene-Antisemitismus-der-deutschen-Linken.html

Ablehnung des staatlichen Gewaltmonopols sowie von Prinzipien der FDGO (wie etwa Versammlungsfreiheit) finden sich zwar auch bei Linksextremen

Wiedersoeiner, vor 1 Jahr
Re: Terminverlegung der Montagsdemo auf Sonntag nachmittag
Uih, goil, da haben noch viel mehr linke Autonome Zeit, um den Dumpfbacken die Kelle zu geben.


Andererseits erinnern manche notorische "(Neo)Nazi"-Ankläger an den Attributionsstil einiger psychischer Störungen, einerseits für die eigene Lage ausschließlich externe Faktoren verantwortlich zu machen oder andererseits zu haltloser Beschuldigung anderer zu neigen bzw. haltlose Rechtfertigungen für Handlungen vorzugeben, durch die Handelnde in Konflikte mit der Gesellschaft geraten (sind).

Wie dem im Einzelfall auch sein möge, was Gegenstand von Begutachtungen wäre, es liegt weder im psychischen noch im juristischen Sinne im Bereich der Unbedenklichkeit, wenn sich jemand von einem einzelnen Vorfall bis in die Billigung von Völkermord hineinsteigert oder ein anderer mit bereits bekannter Vorgeschichte (und geleugnetem Fortbestehen) "gesundheitlicher" Probleme ständig auf der Suche nach "braunen Gesellen" ist, die er dann wahlweise unterirdisch oder in geschlossenen Abteilungen unter Versagung öffentlicher Mittel zu ihrer Versorgung / "Behandlung" aus der Gesellschaft aussondern will.

Bei der o.g. Untersuchung der FU Berlin wäre m.E. interessant gewesen, zusätzlich zur Erfassung der Ausprägung extremistischer Einstellungsmuster die Teilnehmer durch Kollegen eines entsprechenden Fachbereiches einem sog. Persönlichkeitsinventar oder einem psychiatrischen Screening durch Fachärzte zu unterziehen, um die eingangs gestellte Frage beantworten zu können, was letztendlich auch dafür ausschlaggebend ist, ob die Klärung der Folgen von Absichtserklärungen gegen den sozialen Frieden nun in die Zuständigkeit von Juristen oder Medizinern fallen.

Natürlich wäre dies auch bei anderen Formen des Extremismus interessant, wenn auch auffallend seltener öffentlich, d.h. in offiziellen Medien, bei mutmaßlich rechtsextremen Taten psychische Störungen der Täter als entschuldigende Ausreden bzw. zur Anzweifelung extremistischer Motive erwogen werden als etwa bei Anschlägen, bei denen Täter entweder islamistische Parolen ausgerufen haben oder in deren Besitz islamistisches Propagandamaterial gefunden wurde (und deren Taten ähnlich wie bei linksextremen Taten zusätzlich durch Dritte, z.B. in TV-Talkshows mit extremistischen Argumentationsmustern "gerechter Kampf gegen Ungerechtigkeit" gerechtfertigt werden).

Es ist allerdings nicht so, dass einer inflationären Bezeichnung anderer als "(Neo)Nazis" ausnahmslos eine Anfälligkeit für Linkspopulismus und nie tatsächliche extremistische Gesinnungen zugrunde liegen würden. Dank des Internet in seiner Eigenschaft als ständig verfügbares Archiv lässt sich auch leicht nachvollziehen, wie beliebig die Verwendung von Nazi-Begriffen erfolgt:

Von den gleichen Leuten, die in der Gegenwart Pegida, AfD u.a. als "Nazis" bezeichnen, existieren einige Jahre alte Videoaufnahmen (auf YouTube u.a.), in denen damals noch FDP, CDU etc. mit solchen Bezeichnungen versehen wurden. Und wer heute eine Person bzw. ihren Namen mit "Heil Petry" verunglimpft, tat dies vor Jahren noch mit "radikohl" o.ä.

M.a.W.: Verwendung von Nazi-Begriffen erfolgt rein instrumentell, um eigene Ansprüche zu sichern bzw. eigenes Handeln zu rechtfertigen. Auch von sozialistischen Diktaturen des Ostblocks wurde der Nazi-Vorwurf gern verwendet. Zum Beispiel, wenn dort von Initiativen auf Handlungsbedarf in grundsätzlich vernachlässigten Bereichen (z.B. Umweltschutz) aufmerksam gemacht wurde, das Regime jedoch die Thematisierung tatsächlicher Probleme unterbinden wollte.

Und genau das wäre ja misslungen, wenn verfolgten Gruppen offiziell genau das vorgeworfen worden wäre, was sie tatsächlich machten. Also bezeichnete man sie als "Nazis":

Als im November 1988 die Staatssicherheit die Umweltbibliothek in Berlin überfiel und ich zusammen mit Bärbel Bohley die erste Mahnwache gegen das SED-Regime und seine Willkürmaßnahmen organisierte, wurden Bärbel und ich kurz darauf in der „Jungen Welt“, dem Organ der Jugendorganisation FDJ, vom Chefredakteur als die geistigen Anstifter der angeblichen Neonazis der Mahnwache hingestellt. Mein Sohn Philipp, damals 15 Jahre alt, musste in der Schule Spießruten laufen wegen seiner „Nazi-Mutter“. Der Chefredakteur hat sich später bei mir entschuldigt. Er war eine der wenigen Stützen des SED-Regimes, die ihre Rolle in der Diktatur kritisch reflektiert und aufrichtig bereut haben.

http://www.achgut.com/artikel/kahane_und_friends_das_leben_d er_anderen_teil_2

Letzteres könnte man vermutlich von den Nutzern nicht erwarten, die für ihre strafbaren Handlungen bzw. die Billigung von strafbaren Handlungen selbst gegen Unbeteiligte "politische" Motive des "Antifaschismus" vorgeben — und dies in ihrer Feigheit dort tun, wo ihnen außer ihresgleichen kaum jemand antworten kann.

Es sagt eigentlich bereits genug, wenn jemand wie der Nutzer des Profils CyBeR-PuNk, der selbst im Zusammenhang seines Suchtverhaltens und der damit verbunden psychischen Störungen eine Last für die Gesellschaft darstellt(e), anderen im Zusammenhang mit der Diskussion um deren angeblich notwendige Unterbringung in einer geschlossen Abteilung finanzielle Mittel zu ihrer "Behandlung" versagen will!

Zwar könnte man Leute sich selbst überlassen, die ihr Möglichstes tun, um eine Besserung ihres Zustandes zu verhindern. Wenn dieses "Möglichste" jedoch auch strafbare Handlungen zum Nachteil anderer beinhaltet, sieht dies schon anders aus. Und wenn das so jemand weiß, verkriecht er sich eben feige im Netz und diffamiert andere als "Braune", ohne das belegen zu können — UND: ohne JEMALS rückgängig machen zu können, dass es nicht die vermeintlichen "Braunen" waren, sondern er, der die Diskrepanz zwischen eigenen Erwartungshaltungen (an sich) einerseits und real begrenzten eigenen Möglichkeiten andererseits nicht ertragen wollte und sich die Flasche in den Hals schob, was aber die eigentlichen Probleme auch nicht löste und sich nun auf "Hasenjagd" und ähnliche Verhaltensausfälle verlagert hat.

Vielleicht prangern solche Leute ja irgendwann auch noch den "Nazi-Staat" an, der als Gegenleistung für die Einnahmen der Alkoholbesteuerung die "Nazi-Feuerwasser-Industrie" gewähren ließe, da ja nur das "Nazi-Feuerwasser" schuld an dem wäre, wie sie sind, obwohl sie es vorher auch schon waren. Hauptsache, man kann andere als "Nazis" und muss sich selbst nicht als feigen Versager sehen, ob nun mit Flasche im Hals oder durch die Titulierung anderer als "Nazis".

Nein, das "Feuerwasser" ist nicht schuld und auch nicht die physiologische Möglichkeit, Substanzabhängkeiten auszuprägen. Denn erstens wird nicht jede/r durch den "Genuss" von Substanzen zu so einer Figur wie etwa CyBeR-PuNk. Und zweitens gibt es genug Menschen, die eine unter welchen Umständen auch immer entstandene Substanzabhängkeit nachhaltig produktiver (für sich selbst) und pro-sozialer "bewältigen", als es Leute wie er tun!
 

2
Punkte
Artikel von  The69rs am 11.12.2016 15:14 Uhr
Zuletzt geändert am 16.12.2016 00:29 Uhr von  The69rs
25 Leser, 22 Kommentare

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Diskussion

  • Einklappen
    Joker-Joker-, vor 11 Monaten

    Ganz ehrlich!!

    Zwar könnte man Leute sich selbst überlassen, die ihr Möglichstes tun, um eine Besserung ihres Zustandes zu verhindern


    Schöner hat hier noch niemand die Abkehr des Seitenbetreibers von den alltäglichen Blamagen unserer Rotzbande (Opa Popoklatsch hat uns ja gerade weiter unten mit einem erneuten Paradebeispiel an Dumm- und Feigheit versorgt) beschrieben!
     
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