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Wir müssen gar keine 4 Jahre warten!

Artikel von lust-und-schmerz veröffentlicht am 06.04.2016 15:47 Uhr


Die AfD demontiert sich selbst.



Frauke Petry sorgt mit ihren Alleingängen zunehmend für Kopfschütteln. Sind ihre Tage an der Spitze gezählt?
Wer in diesen Tagen die Homepage der AfD besucht, dem fällt eines auf: Meldungen der Vorstandssprecherin Frauke Petry sucht man vergeblich. Hingegen finden sich ausführliche Presseerklärungen anderer Führungsmitglieder, unter anderem ihres Co-Sprechers Jörg Meuthen, des AfD-Vizes Alexander Gauland oder des sachsen-anhaltischen Landeschefs André Poggenburg. Es geht meist um aktuelle Themen: die Politik des Internationalen Währungsfonds, das EU-Türkei-Abkommen, den Tod des FDP-Politikers Hans-Dietrich Genscher.
Von Petry aber, immerhin das bekannteste Gesicht der Partei: kein Bild, kein Text. Nichts. Fast wirkt es so, als habe sie die AfD schon verlassen, wie einst der frühere Partei-Mitgründer Bernd Lucke. Hat sie aber nicht.
Petry, auch sächsische Landes- und Fraktionschefin, ist an der Spitze zunehmend isoliert. Es sind weniger inhaltliche Differenzen, es ist ihr Stil, der manche in der Partei bereits an das Agieren Luckes erinnert - einst hatte sie ihm fehlenden Integrationswillen vorgehalten.

Nun sprechen sie in der Partei immer öfter über Petrys Egozentrik.

Tatsächlich steht eine Ablösung Petrys zwar nicht an, aber es gebe für die AfD durchaus Möglichkeiten, die Vorsitzende loszuwerden:

Variante I: Die Partei könnte einen Sonderparteitag einberufen und eine neue Führung ohne ihre Vorstandssprecherin wählen.
Variante II: Petry würde intern von Führungsmitgliedern bedeutet, dass sie im kommenden Frühjahr nicht zu einer der möglichen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt wird. Sie müsste sich dann auf ihre Parteiämter in Sachsen konzentrieren.
Variante III: Würde Petry nicht von sich aus zurücktreten oder es zu keinem Sonderparteitag kommen, könnte sie spätestens im Herbst 2017 - nach der Bundestagswahl - auf einem Parteitag abgewählt werden.

Oder hier:
Nordost-AfD will umstrittene Landtagskandidatin loswerden

Bei einem eigens dafür einberufenen Parteitag will die AfD in Mecklenburg-Vorpommern eine ihrer Landtagskandidatinnen wieder von der Liste streichen. Das habe der Landesvorstand der Partei beschlossen, sagte Sprecher Leif-Erik Holm.
Ein Termin stehe noch nicht fest. Petra Federau, die auf Platz drei der AfD-Liste für die Landtagswahl am 4. September steht, hatte zuvor einen freiwilligen Rückzug abgelehnt.

Hintergrund sind Medienberichte, wonach Federau einen Escort-Service betrieben habe und junge Frauen unter anderem in die Vereinigten Arabischen Emirate vermittelt haben soll.

oder hier

Früherer AfD-Politiker tritt zur SPD-Fraktion über

Der ehemalige AfD-Politiker Oskar Helmerich tritt über in die SPD-Fraktion im Erfurter
Statdrat. Der Entscheidung ging eine hitzige Diskussion bei den Sozialdemokraten voraus.
Letztlich hätten die Abgeordneten aber dafür gestimmt, ihn aufzunehmen, sagte SPD-Fraktionschef Frank Warnecke in Erfurt. "Es gab acht Ja- und vier Nein-Stimmen."

Und hier noch etwas zum Lachen:

Der AfD-Programmentwurf im Volltext

80 Seiten extralarge damit ihn bloss keiner liest.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/der -afd-programmentwurf-im-volltext-14139453.html

Das wichtigste:

Die Erbschaftssteuer wird abgeschaftt, - die Reichen sollen schließlich reich bleiben.

Tempolimit wird abgeschaftt, - es gibt zu wenig Verkehrstote

Klimaschutzpolitik wird beendet, - Atomkraftwerke dürfen weiter laufen

Um das zu begründen brauchen die 80 Seiten.
 

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Artikel von lust-und-schmerz am 06.04.2016 15:47 Uhr
24 Leser, 11 Kommentare
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Diskussion

  • Einklappen
    kein Fotofrau_45, vor 1 Jahr

    Re: Wir müssen gar keine 4 Jahre warten!

    Das nennt man basisdemokratisch.
     
  • Einklappen
    Cromagnon Cromagnon, vor 1 Jahr

    Re: Wir müssen gar keine 4 Jahre warten!

    Es ist gut möglich, dass die AFD nicht lange eine erwähnenswerte Partei bleibt. Allein schon deshalb, weil die meisten AFD-Wähler die AFD selbst gar nicht besonders mögen. Die Basis der AFD ist die Unzufriedenheit mit Politik und Medien - eine gemeinsame Ideologie wird nur sehr schwer möglich sein. An der Erarbeitung des Parteiprogramms sieht man das natürlich besonders gut.

    Dass die AFD widersprüchlich ist, kann man sehr leicht zeigen. Beispiele:

    Ist die AFD für die Erhaltung der traditionellen Familie oder für die Emanzipation der Frau? Na, sie ist natürlich für beides.

    Ist die AFD dafür, dass vorrangig für die ärmeren Deutschen gesorgt wird oder ist sie für freies Unternehmertum? Sie ist für beides.

    Ist die AFD dafür, dass wir einträchtig mit unseren altbekannten Migranten leben oder will sie die "Überfremdung" stoppen? Beides soll passieren.

    - - -

    Was bringt überhaupt diese Bewegung, deren aktuell bekanntester Ausdruck in Deutschland die AFD ist? Meines Erachtens stellt sie die grüne Moral in Frage. Denn moralisch gesehen hat sich in den letzten Jahrzehnten irgendwas aus dem grünen Umfeld durchgesetzt. Die politische Korrektheit und so weiter. Wie schon Daniel Cohn-Bendit bemerkte: "Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP - das wäre ohne Rot-Grün nicht möglich gewesen."

    Die Errungenschaften dieser grünen Korrektheit sollen wahrscheinlich gar nicht grundsätzlich zurückgedreht werden. Was angegriffen wird, ist die damit einhergehende scheinbare Selbstlosigkeit - man handelt nur noch im Interesse von anderen - und der enorme moralische Profit, auf den Menschen ja meistens scharf sind und den NIE alle haben können.

    Da wird etwas - nicht nur von der AFD sondern weltweit bis mindestens hin zu Donald Trump - demontiert. Meistens passiert das mit wenig zutreffenden Demaskierungen und sehr klapprigen Unterstellungen. Aber es bleibt der Protest gegen die Enge dieser in den letzten Jahrzehnten raumgreifenden Moral. An Gemeinsamkeit existiert eigentlich nur die Gegnerschaft zu diesem Zwang, der sich als ein Konsens darstellte, welcher nicht mehr hinterfragt werden durfte.

    Letztendlich kann man sogar sagen, dass die jeweils letzte soziale Bewegung den Widerstand gegen sich selbst provoziert. So wie Angela Merkel mit ihrer europäischen Dominanz ihren Niedergang selbst in die Wege geleitet hat. Was daraus erwächst, weiß ich nicht. Null Ahnung.
     
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